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03.11.2026 – News

Wie Open Source in Schleswig-Holstein ankommt

Vorstellung Studienergebnisse

Schleswig-Holstein setzt in seiner Landesverwaltung umfassend auf Open Source. Eine repräsentative Befragung zeigt nun, wie die Transformation im Arbeitsalltag ankommt: 49 Prozent bewerten die Umstellung positiv und 74 Prozent haben sich bereits an die neue Arbeitsumgebung gewöhnt.

Auch OpenTalk ist Teil dieser Open-Source-Strategie: Nach einer erfolgreichen Pilotphase entschied sich Schleswig-Holstein 2025 für die flächendeckende Einführung der Open-Source-Videokonferenzlösung in den Landesbehörden. Die aktuelle Befragung bewertet einzelne Lösungen nicht separat, liefert aber wichtige Einblicke in die Akzeptanz der übergreifenden Transformation.

Open-Source-Transformation mit hoher Akzeptanz

Im Auftrag von Univention, Nextcloud, der Heinlein Gruppe mit OpenTalk und OpenCloud sowie Open-Xchange hat der Forschungsbereich von boy | Strategie und Kommunikation die Open-Source-Transformation in der schleswig-holsteinischen Landesverwaltung untersucht.

Rund 2.700 Beschäftigte nahmen an der Befragung teil. Im Mittelpunkt standen die Akzeptanz des Transformationsprozesses und die Faktoren, die dazu beitragen, dass neue Systeme im Arbeitsalltag angenommen werden.

Ein zentrales Ergebnis: 49 Prozent der Befragten bewerten die Umstellung positiv. Die Studienverantwortlichen ordnen dies für eine laufende Transformation als vergleichsweise hohes Akzeptanzniveau ein.

Auch die Gewöhnung an die neuen Systeme schreitet voran: 74 Prozent der Beschäftigten geben an, sich bereits an die neue Arbeitsumgebung gewöhnt zu haben. Bei rund zwei Dritteln setzte dieser Gewöhnungseffekt innerhalb der ersten drei Monate ein. Die Ergebnisse zeigen damit, dass sich neue Anwendungen und Arbeitsweisen in vergleichsweise kurzer Zeit im Verwaltungsalltag etablieren können.

Vorstellung der Studienergebnisse in Berlin

Die Ergebnisse der Befragung werden am 4. November 2026 im Rahmen einer Veranstaltung in der Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund in Berlin vorgestellt. Dabei werden die Erfahrungen aus Schleswig-Holstein eingeordnet und Erkenntnisse für weitere Open-Source-Projekte in der öffentlichen Verwaltung diskutiert.

Auch Peer Heinlein, Gründer und CEO der Heinlein Gruppe, wird auf dem Panel „Souveräne Infrastruktur, starke Demokratie“ vertreten sein. Von 18:30 bis 19:15 Uhr diskutiert er gemeinsam mit Fabian Mehring, Bayerischer Staatsminister für Digitales, und Lena-Sophie Müller, CEO der Initiative D21, über die demokratische Dimension digitaler Souveränität. Moderiert wird die Diskussion von Antonia Baskakov (Re).

Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Wie können offene IT-Infrastrukturen Bürgernähe, Barrierefreiheit und digitale Teilhabe stärken? Und warum ist technische Unabhängigkeit auch eine Frage des Vertrauens in den Staat?

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung gibt es auf der Veranstaltungsseite von Dataport.

Fazit: Open Source als Teil einer souveränen Verwaltung

Die Ergebnisse zeichnen ein differenziertes Bild der Open-Source-Transformation in Schleswig-Holstein. Sie zeigen, dass sich viele Beschäftigte bereits an die neuen Anwendungen gewöhnt haben und die Umstellung von einem erheblichen Teil positiv bewertet wird. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig die Akzeptanz der Beschäftigten für eine erfolgreiche digitale Transformation ist.

OpenTalk ist Teil dieser souveränen digitalen Infrastruktur. Die Videokonferenzlösung wird On-Premises im BSI-zertifizierten Twin Data Center betrieben und ermöglicht dem Land die Kontrolle über Kommunikationswege, Infrastruktur und Daten.

Damit zeigt sich auch im Bereich der digitalen Kommunikation, wie sich Open-Source-Prinzipien in der öffentlichen Verwaltung praktisch umsetzen lassen.

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