Federated Identity Management (FIM)
Definition
Federated Identity Management (FIM), auch föderiertes Identitätsmanagement, beschreibt ein Identitätssystem, das es Benutzerinnen und Benutzern ermöglicht, dieselben Anmeldeinformationen organisationsübergreifend zu nutzen. Verschiedene vertrauenswürdige Domänen – etwa Unternehmen, Behörden oder Cloud-Dienste – erkennen dabei eine zentrale Identitätsquelle an, ohne ihre eigene Nutzerverwaltung aufzugeben. Durch dieses Vertrauensmodell entsteht ein nahtloser Zugang zu Ressourcen über Organisationsgrenzen hinweg. FIM erweitert klassisches Single Sign-On (SSO), indem es sichere Authentifizierungs- und Autorisierungsprozesse zwischen unabhängigen Parteien ermöglicht und sensible Daten nur kontrolliert austauscht.
Vorteile
- Reduzierter Aufwand durch einheitliche Anmeldeinformationen
- Höhere Sicherheit durch zentrale Authentifizierung und MFA-Unterstützung
- Verbesserte Nutzererfahrung durch organisationsübergreifenden SSO
- Effiziente Zusammenarbeit mit Partnern, externen Diensten und Cloud-Plattformen
Anwendung in OpenTalk
OpenTalk unterstützt föderierte Identitätsmodelle, um Nutzerinnen und Nutzern einen sicheren, domänenübergreifenden Zugang zur Plattform zu ermöglichen. Organisationen behalten dabei ihre eigene Identitätsverwaltung, während Teilnehmende ohne separate Logins auf Meetings und Funktionen zugreifen können – sowohl im SaaS-Betrieb als auch bei On-Premises-Installationen.
Weitere Erläuterungen
API-Schnittstellen
Eine API (Application Programming Interface) ist eine standardisierte Verbindung zwischen zwei Softwaresystemen, die den Austausch von Daten und Funktionen ermöglicht.
Revisionssichere Abstimmung
Eine revisionssichere Abstimmung ist ein Verfahren, bei dem die Stimmabgabe und das Abstimmungsergebnis vor nachträglicher Änderung, Manipulation oder Fälschung geschützt sind.