CLOUD Act (Clarifying Lawful Overseas Use of Data Act)
Definition:
Der CLOUD Act ist ein US-amerikanisches Gesetz, das seit dem 23. März 2018 in Kraft ist. Es verpflichtet US-IT-Unternehmen und ihre Tochterfirmen, auf Anfrage US-Behörden gespeicherte Daten bereitzustellen – unabhängig davon, ob sich diese Daten in den USA oder im Ausland befinden. Dadurch hat das Gesetz eine extraterritoriale Wirkung und kann mit dem Datenschutzrecht anderer Länder, insbesondere der DSGVO, in Konflikt geraten.
Nachteile:
- Widerspricht der DSGVO und kann zu rechtlichen Konflikten führen
- Ermöglicht US-Behörden Zugriff auf sensible Daten ohne Zustimmung des betroffenen Landes
- Unternehmen außerhalb der USA, die mit US-Anbietern arbeiten, können unfreiwillig betroffen sein
Bezug zu OpenTalk:
OpenTalk als europäische Open Source-Videokonferenzlösung unterliegt nicht dem CLOUD Act, da es nicht von einem US-Unternehmen entwickelt oder betrieben wird. Dies bietet Unternehmen und Behörden eine datenschutzfreundliche Alternative zu US-basierten Cloud-Diensten.
Weitere Erläuterungen
On-Premises Hosting
On-Premises Hosting bedeutet, dass Software und Daten auf den eigenen Servern einer Organisation gespeichert werden, anstatt auf externen Servern wie bei Cloud-Lösungen.
WebRTC
WebRTC (Web Real-Time Communication) ist eine offene Technologie, die es ermöglicht, Echtzeit-Kommunikationsanwendungen direkt im Browser zu erstellen, ohne zusätzliche Plugins oder Downloads.